Kia ora!

Du planst einen Aufenthalt am anderen Ende der Welt, interessierst dich für Geschichten rund um das Land der langen weißen Wolke oder bist so verrückt wie ich und möchtest trotz Abitur an eine High School gehen? Oder du hast gerade einfach nichts besseres zu tun? Dann kann ich zwar nicht versprechen, aber immerhin hoffen, dass du hier richtig bist. 🙂

Bevor du dich aber durch die harten Fakten kämpfst – erst einmal ein herzliches „Moin!“ – oder wie man hier in Neuseeland sagt: „Kia ora!“ Dankeschön, dass du dich auf diese Seite verirrt hast.


Wer bin ich?

Luflinie von meinem Wohnort in Deutschland nach Kerikeri in Neuseeland, wo ich mich momentan für ein halbes Jahr aufhalte.

Mein Name ist Konstantin, ich bin 19 Jahre alt und komme aus einem wunderschönen kleinen Ort in der Region Hannover. Ich habe im letzten Jahr mein Abitur gemacht und absolviere gerade ein Gap Year. Das macht man bekanntlich, wenn man im Hinblick auf sein Studienfach noch auf die persönliche Erleuchtung wartet, aber fürs erste Sabbatical noch zu jung ist. So geht es mir auch.

Für die zweite Hälfte des Gap Years hat es mich aus Deutschland in einen Ort am anderen Ende der Welt verschlagen – nach Kerikeri im traumhaften Neuseeland. Hier gehe ich seit Ende Januar bis Anfang Juli 2018 an vier Tagen in der Woche zur High School und leiste einen Tag in der Woche Freiwilligenarbeit für das Department .

Mehr als die Hälfte meiner großartigen Zeit hier unten ist schon wieder vorüber und ich habe schon zahlreiche einzigartige Erlebnisse hinter mir. Für die letzten Wochen meines Aufenthalts möchte ich euch gerne ein wenig mit auf die Reise nehmen.


Warum dieser Blog?

Mit dem Gedanken, einen Blog zu starten, habe ich spätestens seit einigen Wochen vor Beginn meines Aufenthalts in Neuseeland gespielt. Mit der Idee standen aber auch viele Fragen im Raum: Was ist, wenn ich schon nach zwei Artikeln keinen Blog-Bock mehr habe und lieber einfach so die Zeit genießen möchte? Liest das überhaupt wer? Und wenn ja: Will ich das?

Jetzt, wo ich nur noch wenige bevorstehende Wochen in Neuseeland habe, sehe ich diese als gute Gelegenheit, das Bloggen einfach mal auszuprobieren. Ich schreibe total gerne (und viel). Da ich mich hier mit Kugelschreiber und Tastatur bislang noch nicht so ausgetobt habe wie zu Hause, bietet sich das Bloggen natürlich an. Nicht zu unterschätzen sind zugegebenermaßen auch die Synergieeffekte, die das Bloggen im Vergleich zum Postkarten- oder Whatsapp-Nachrichten-Verschicken bietet – was nicht heiß, dass das beides jetzt der Vergangenheit angehört.

Und was passiert blogtechnisch nach dem Neuseeland-Aufenthalt? Entschieden habe ich das noch nicht – aber mal sehen, ob es nicht irgendwie weiter geht.


Warum Ausland?

Sonnenuntergang Waipapa
Sonnenuntergang ganz in der Nähe vom Haus meiner Gastfamilie

Nach dem Abi wollte ich erstmal irgendwie raus und „was anderes machen“ und mir die Zeit für die Wahl des richtigen Studienfachs nehmen, die ich in meiner Schulzeit nie so richtig hatte. Gleichzeitig mag ich Sprachen und es reizt mich schon länger, in einer Fremdsprache denken zu lernen – da ein Auslandsaufenthalt im Vatikan wahrscheinlich schwer zu organisieren ist und ich während meiner Schulzeit Latein nur gelesen und geschrieben, aber nicht gesprochen habe, kam erstmal nur ein englischsprachiges Land infrage. Ich finde es toll, in eine Kultur ernsthaft einzutauchen, das Leben in einer anderen Familie kennenzulernen und neue Orte zu erkunden. In den letzten zwei Jahren meiner Schulzeit habe ich viele Mitschüler kennengelernt, die vor mir den Schritt ins englischsprachige Ausland gewagt haben und bemerkt, wieviel ihnen diese Zeit sowohl im Hinblick auf ihre Sprachkenntnisse als auch ganz persönlich gebracht hat.

Ein längerfristiger Auslandsaufenthalt bietet aus meiner Sicht einfach ein außerordentlich gutes (wenn nicht das beste) All-inclusive-Paket aus einmaligen Erfahrungen und Erlebnissen. Um ein neuer Mensch zu werden bin ich glaube ich etwas zu zufrieden mit mir, aber ich bin auch so sicher, dass mir die Zeit in Neuseeland in vielerlei Hinsicht unglaublich weiterhelfen wird.

Mehr darüber, wie es zu der Entscheidung für meinen Aufenthalt in Neuseeland gekommen ist, liest du übrigens hier: *klick*.


Sonst noch was?

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Panorama Mount Cook Nationalpark
Als Belohnung fürs lange Lesen: Ein wunderschönes Panoramabild, aufgenommen im atemberaubenden Mount Cook-Nationalpark